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Kethorn: Erleichterung ohne Schadenfreude

Kommissarin des Königs hatte dem Landrat die Entscheidung angekündigt

Erleichterung ohne Schadenfreude
Die weitere Verwendung des Twente Airport ist offen. Die alten Empfangsgebäude verfallen.

„Ich freue mich über diese Entscheidung“, so Landrat Kethorn, der in der Vorabinformation ein Signal für das gute Verhältnis und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Provinz Overijssel und dem Landkreis Grafschaft Bentheim sieht.

is Nordhorn. Die Nachricht, dass der „Enschede Airport Twente“ nicht gebaut wird, ist beim Landkreis Grafschaft Bentheim mit Erleichterung aufgenommen worden. Die Kommissarin des Königs, Ank Bijleveld Schouten, hatte Landrat Friedrich Kethorn diese Entscheidung bereits Ende vergangener Woche angekündigt – nun ist es offiziell. In der Vorabinformation sehe er ein Signal für das gute Verhältnis und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Provinz Overijssel und der Grafschaft Bentheim, erklärte Kethorn am Freitag auf Anfrage der GN. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass sich in die Erleichterung keinerlei Schadenfreude mische. „Wir Grafschafter haben immer Verständnis gezeigt, dass auf niederländischer Seite versucht wird, das Areal des still gelegten Militärflughafens wirtschaftlich zu revitalisieren“, so Landrat Kethorn. „Aber wir haben von Beginn an Bedenken gegen den Bau eines Zivilflughafens geäußert, der Menschen und Natur in seinem Umfeld erheblich beeinträchtigt hätte,“ so Kethorn.

Darüber hinaus habe in der Grafschaft Bentheim immer die Ansicht geherrscht, dass ein zweiter Regionalflughafen innerhalb der Euregio mit Sicherheit beide Airports in einen Wettbewerb gezwungen und ihnen massiv geschadet hätte.

Ein wichtiger Aspekt für die Zukunft sei nun die mögliche Beteiligung der Niederländer am Flughafen Münster-Osnabrück. Dieses Angebot war bereits 2009 in einem gemeinsamen Schreiben der Oberbürgermeister der Städte Osnabrück und Münster und der Landkreise Steinfurt, Osnabrück und Grafschaft Bentheim formuliert worden. „Ich möchte dieses Angebot ausdrücklich wiederholen und bekräftigen,“ erklärte Kethorn und machte deutlich, dass der Landkreis gerne bereit sei, beispielsweise im Rahmen eines gemeinschaftlichen Euregioprojektes zukunftsweisende Ideen für den Standort Twente zu entwickeln und umzusetzen.

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