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Kater Max aus Schüttorf schmerzlich vermisst

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Auch der kleine Sohn Louis der Familie Kühlmann fragt nach seinem Kater Max. Foto: Austrup

Kater Max ist Mitte Dezember verschwunden, Kater Mino wird seit dem 6. Oktober vermisst. Beide waren im Wohngebiet im Bereich der Schüttorfer Markringstraße zu Hause.

Schüttorf. „Hier verschwinden zurzeit auffällig viele Katzen“, beklagt Katja Maria Kühlmann, die Besitzerin von Max. Max ist ein schwarz-weiß gefleckter, kastrierter Kater mit einem besonderen Merkmal. An seiner milchweißen Nase befindet sich ein schwarzer Fleck, der wie ein kleiner Fisch aussieht. Als Babykatze ist Max zusammen mit seinem Bruder Moritz bei Familie Kühlmann eingezogen.

Jetzt ist der sechs Jahre alte Kater spurlos verschwunden. „Seit dem 14. Dezember haben wir ihn nicht mehr gesehen“, erzählt Katja Maria Kühlmann im GN-Gespräch. „Moritz vermisst seinen Bruder und wir natürlich auch“, ergänzt sie.

Ihr kleiner Sohn Louis habe anfangs täglich nach dem Kater gefragt. „Das Tier gehört zur Familie“, so Kühlmann. Sie und ihr Mann Tobias haben die gesamte Siedlung abgegrast, die Nachbarn informiert und das Verschwinden des Katers bei Facebook gepostet. Daraufhin seien mehrere Meldungen von Katzenbesitzern aus dem Umfeld bei ihr eingegangen, die ihr Tier vermissen würden, berichtet Kühlmann. Auch eine Bekannte aus der Nachbarschaft sei betroffen.

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Die Vermisstmeldung für Kater Mino hängt schon seit Wochen in Schüttorf aus. Foto: Austrup

„Sie ist leider krank geworden, sonst wäre sie zu unserem Gespräch gekommen“, entschuldigt Kühlmann. Sie hat den Verdacht, dass jemand, der keine Katzen mag, die Vierbeiner in der Siedlung fängt und anderswo aussetzt. Wie sie darauf kommt? Kühlmann hat eine Nachbarin und ihre Tochter (beide möchten namentlich nicht erwähnt werden) zum GN-Gespräch gebeten. Auch sie vermissen ihren Kater. Mino sei im Mai drei Jahre alt geworden und sehr verschmust, erzählen beide und dass Mino, der ebenfalls kastriert wurde, sich nie weit vom Haus entfernt habe.

Minos Besitzer haben nach seinem Verschwinden eine Suchanzeige in der Zeitung geschaltet. „Wir hatten drei Rückmeldungen von drei verschiedenen Damen aus Nordhorn im Abstand von mehreren Wochen. Bei allen dreien passte die Beschreibung des gesichteten Tieres haargenau auf Mino, auch das geschilderte Verhalten“, erzählt die Nachbarin. Das vermisste Tier wurde demnach in Tillenberge und Brandlecht gesehen. Auch über Facebook sei eine Nachricht gekommen, dass das Tier in Brandlecht gesehen worden sei. Die Nachbarin und ihre Tochter sind den Hinweisen gefolgt und haben Mino dort gesucht, ohne Erfolg. „Wir vermuten, dass jemand gezielt die Katzen einfängt und wieder aussetzt“, glauben auch sie. „Vielleicht hat ihn jemand gefunden und aufgenommen, in der Meinung, dass es sich um ein herrenloses Tier handelt“, zieht die Nachbarin in Erwägung.

Registrierung ist aktiver Tierschutz und für den Halter kostenlos

Max ist gechippt (und tätowiert) und bei der Tierschutzorganisation TASSO registriert. Von hier hat Familie Kühlmann kürzlich Suchplakate erhalten. „Kostenlos“, sagt Katja Maria Kühlmann. Das gehöre zum Service des Vereins, eine Mitgliedschaft sei nicht erforderlich. Die Registrierung sei aktiver Tierschutz und für den Halter kostenlos, informiert TASSO auf der Homepage und dass mittlerweile alle zehn Minuten ein Tier zurückvermittelt würde.

TASSO setzt sich seit 30 Jahren für die Registrierung und Rückvermittlung von entlaufenen Haustieren ein. Jede Suchmeldung wird mit einer Meldungsnummer versehen. Diese sowie Merkmale zum Tier werden auf den Suchplakaten aufgeführt, dazu die TASSO-Kontaktnummer. „Die Suche läuft nun komplett über die Organisation. Wir werden benachrichtigt, sobald sich etwas ergibt“, erklärt Kühlmann, die hofft, dass Max wieder in ihre Familie zurückkehrt. Wer Hinweise zu Max hat, kann sich unter der 24-Stunden-Rufnummer (06190) 937300 bei TASSO melden.

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