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Jury inspiziert Grundschule auf dem Süsteresch

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Gelöste Stimmung herrschte nach dem Jurorenbesuch von (von rechts) Anne Burghardt, Rainer Schweppe, Karin Brügelmann und Ingrid Kaiser (2. von links). Zwischen den Juroren sitzen Schulleiter Heinrich Brinker und Konrektorin Heike Draber. Foto: Frauke Schulte-Sutrum

Zwei Tage haben Jurymitglieder des Deutschen Schulpreises die Grundschule auf dem Süsteresch in Schüttorf inspiziert. Die Schule ist unter den Top 17 und hat sich rund zehn Jahre auf die Bewerbung vorbereitet.

Schüttorf. Ein Hauch Nervosität hing am Donnerstag in der Schüttorfer Grundschule auf dem Süsteresch in der Luft – aber ebenso Erleichterung. Denn die Jury des Deutschen Schulpreises hatte viel Positives zu berichten. Die Juroren gerieten fast ins Schwärmen, als sie in einem Pressegespräch mitteilten, wie sehr sie die Grundschule begeistert habe. Die Grundschule ist eine von 17 Schulen in Deutschland, die sich Hoffnung auf den Schulpreis 2016 machen dürfen. Von den neun Schulen aus Niedersachsen ist keine weitere mehr im Rennen. Deutschlandweit haben sich 80 Schulen beworben.

Momentan reisen Juroren durch die Bundesrepublik, um die Schulen zu besuchen und zu begutachten. Die Mitglieder bestehen unter anderem aus Schulleitern und Bildungswissenschaftlern. 15 Schulen werden schließlich nominiert und dürfen am8. Juni zur Preisverleihung nach Berlin fahren. Insgesamt werden sechs Preise verliehen: 100.000 Euro gehen an den ersten Platz, je 25.000 Euro an den zweiten bis fünften Platz. Der Preis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Die Robert Bosch Stiftung vergibt ihn gemeinsam mit der Heidehof Stiftung.

Manche Schulen arbeiten jahrelang an ihrer Qualität, ehe sie sich bewerben, heißt es von der Robert Bosch Stiftung. „Wir haben uns rund zehn Jahre vorbereitet, aber doch immer wieder gezweifelt und uns nie getraut, eine Bewerbung einzureichen“, sagten Konrektorin Heike Draber und Schulleiter Heinrich Brinker. Die positive Bewertung der Schulinspektion im vergangenen Jahr war dann aber schließlich Ansporn genug.

Die vier Jurymitglieder nahmen am Mittwoch und Donnerstag die Schüttorfer Grundschule genaustens unter die Lupe. Münchens Stadtschulrat Rainer Schweppe, Schulamtsdirektorin Karin Brügelmann aus Bremen, Schulberaterin Ingrid Kaiser aus Frankfurt und Anne Burghardt, Vertreterin der Robert Bosch Stiftung mit Sitz in Stuttgart, führten nach eigenen Angaben ausführliche und unabhängige Gespräche mit Schülern, Lehrern und Eltern und hospitierten im Unterricht. Zudem glichen sie Praxis und Theorie ab, indem sie die eingereichte Bewerbung mit dem Schulalltag verglichen.

Die Jury bewertet sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Kann sich die Grundschule berechtigte Chancen auf eine Nominierung oder gar einen der ersten fünf Plätze machen? „Wir dürfen noch nichts verraten“, hieß es von den Juroren. Lediglich so viel gab die Jury preis: Die Grundschule überzeugte unter anderem mit klaren Strukturen und straffer Ordnung in den Klassenzimmern; die Bereitschaft der Kinder, selbständig zu lernen und zu forschen sei enorm; die Teamarbeit zwischen Lehrern und Schülern sei ein „Erfolgsfaktor“. „Hier herrscht ein vertrauensvolles Verhältnis. Beeindruckend ist, dass die Lernentwicklung jedes Kindes von Anfang an begleitet wird, die individuelle Leistung eine Wertschätzung erfährt und eingeordnet wird“, sagten die vier Jurymitglieder übereinstimmend.

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