Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
(17) rating rating rating rating rating

Hamster ausgesetzt: PETA bietet 500 Euro Belohnung

usgesetzt: PETA bietet 500 Euro Belohnung
Die Tierrechtsorganisation PETA bietet 500 Euro Belohnung für denjenigen, der bei der Ausklärung um den ausgesetzten Hamster am Tierpark Nordhorn helfen kann. Foto: Polizei

Unbekannte hatten am Dienstag einen kleinen Hamster am Tierpark Nordhorn in einem Käfig ausgesetzt. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt nun die Tierrechtsorganisation PETA eine Belohnung von 500 Euro aus.

gn Nordhorn. Unliebsames Weihnachtsgeschenk „entsorgt“: Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein kleiner Hamster am 29. Dezember, zwischen 17.30 Uhr und 19.15 Uhr von einem unbekannten Täter vor dem Betriebshof des Tierparks Nordhorn am Heseper Weg in einem Käfig ausgesetzt. Die Polizei Nordhorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 05921/30 90 um Hinweise zu dem ehemaligen Tierhalter.

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Informationen aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen. Zeugen, die Hinweise beisteuern können, haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail an Info@peta.de zu wenden – auch anonym.

„Möglicherweise war der Hamster ein unliebsam gewordenes Weihnachtsgeschenk“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tierhalter müssen sich vor der Aufnahme eines Vierbeiners in ihr Zuhause darüber im Klaren sein, dass die Pflege von Tieren nicht nur Zeit benötigt, sondern dass auch Kosten für Nahrung, Einstreu sowie die medizinische Versorgung auf sie zukommen. Immer wieder werden Tiere rücksichtslos ‚entsorgt‘, wenn die Halter beispielsweise die Tierarztkosten nicht bezahlen können oder wenn sie die Lust an der Versorgung der Tiere verloren haben. Tiere müssen vor derartigen Misshandlungen geschützt werden. Wäre der Hamster nicht gefunden worden, wäre er qualvoll gestorben.“

Aussetzen von Tieren ist verboten

Leider entscheiden sich viele Menschen gedankenlos für die Aufnahme tierischer Mitbewohner – ohne die damit einhergehende Verantwortung richtig einzuschätzen. Insbesondere Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen werden oft als pflegeleichte, anspruchslose Tiere und „Spielgefährten“ für Kinder angeschafft – für die kleinen Tiere eine folgenschwere Fehleinschätzung. Die nachtaktiven Hamster dürfen tagsüber nicht gestört werden – sie eignen sich keinesfalls zum „Schmusen“. Handelsübliche Käfige sind in der Regel zu klein. Ein tiergerechtes Leben ist für die bewegungsfreudigen Tiere in diesen nicht möglich.

Die Tierrechtsorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllt. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Dieselben Gesetze greifen auch für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung.

Artikel zum Thema

Karte

Diesen Artikel

bewerten

rating rating rating rating rating

weitersagen

  • Twitter
  • Facebook
Artikel versenden

sichern

Drucken

empfehlen

Die Meinung unserer Leser

17 Leserkommentare

1. | Nurmalso | Dienstag, 12.01.2016 | 17:17 Uhr

So so, die Polizei ermittelt - wollen die sich die 500 € verdienen? - Bei aller Tierliebe, gehts nur mir so, dass man das Gefühl hat bei den Problemen die uns gerade so beherrschen stimmen hier die Verhältnisse nicht. Das Tier wurde doch mindestens mit der Hoffnung dort abgesetzt das es dort auch versorgt wird. Also ich bin nicht der "Täter", aber wenn der sich meldet bekommt der auch die 500 €?

2. | Eins A | Dienstag, 12.01.2016 | 17:31 Uhr

Die Spendentöpfe von Peta werden wohl überquellen. 500€ Belohnung sind in deren Augen wahrscheinlich auch besser angelegt, als (ver)hungernden Menschen zu helfen.

3. | tztztz | Dienstag, 12.01.2016 | 22:03 Uhr

Da fällt einem nix mehr zu ein... der Nabu fehlt noch... die hauen bestimmt noch mehr erschlichenes Geld zur Ermittlung raus... da können die sich doch schön mit profilieren. Schöne, günstige Werbung...

4. | eagle | Mittwoch, 13.01.2016 | 06:09 Uhr

Die haben doch wohl ein Ei am kreisen!!!

5. | Karla Kolumna | Mittwoch, 13.01.2016 | 08:09 Uhr

PETA... Da der Hamster bewusst vorm Tierpark ausgesetzt wurde damit der nicht verhungert oder überhaupt umkommt somit garantiert gefunden wird sollten die 500 Euro an Stellen gespendet werden die Menschen mit Essen versorgen.Die Tafel, Schulmittagessen usw. Das wäre sinnvoller. Wäre es euch lieber gewesen wenn der Hamster einfach an der Vechte ausgesetzt worden wäre? Und die Polizei hat wichtigeres zu tun.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Mehr aus diesem Ressort

Kurze Frage, Herr Nikolaus...

ge, Herr Nikolaus...

Haben Sie einen Moment für uns, Herr Nikolaus? Wir hätten da zehn kurze Fragen an Sie – mit der Bitte um genauso kurze Antworten. Der heilige Mann stellt sich dem Schlagabtausch vor der Kamera. mehr...

Die neue GN-Card: Dankeschön für treue Leser

GN-Card: Dankeschön für treue Leser

Es ist wieder einmal Zeit, den mehr als 23.000 Abonnenten der Grafschafter Nachrichten Dank für die langjährige Lesertreue auszusprechen. Mit der neuen GN-Card zahlt sich diese Treue im wahrsten Sinne des Wortes aus. mehr...

Neueste Top-Themen
Neueste
Heute meistgelesen
Heute gelesen
Soziale Netzwerke
  • GN-Online bei Facebook
  • GN-Online bei Twitter
  • GN-online bei google plus
Umfrage

Haben Sie Rauchmelder im Haus installiert?

Ja, habe ich.
Nein, mache ich aber noch.
Nein, werde ich auch nicht tun.
382 abgegebene Stimmen
E-Paper
  • GN-App im Apple-Store
  • GN-E-Paper als html5-Version
  • GN-App im Google-Play-Store
Jugendmagazin
Neueste