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HSG besiegt Henstedt-Ulzburg mit 30:21

gt Henstedt-Ulzburg mit 30:21
Auf dem Flügel fühlte Nicky Verjans sich gleich wieder pudelwohl und glänzte als achtfacher Torschütze für die HSG.

Die Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann revanchierte sich damit für die höchste Heimniederlage der vergangenen Saison in der 2. Handball-Bundesliga. Nicky Verjans war mit acht Toren bester HSG-Werfer.

Nordhorn. Für die höchste Heimniederlage der vergangenen Saison hat sich die HSG Nordhorn-Lingen standesgemäß revanchiert – mit dem höchsten Heimsieg dieser Spielzeit. Mit 30:21 (14:9) fertigte der Grafschafter Handball-Zweitligist am Freitagabend im Euregium den SV Henstedt-Ulzburg ab, der die Mannschaft von Heiner Bültmann vor ziemlich genau einem Jahr in Lingen mit 32:24 gedemütigt hatte. „Der Respekt war groß nach dieser hohen Niederlage“, sagte der HSG-Trainer, dessen Team Spiel und Gegner vor 1219 Zuschauern nach 15 Minuten immer besser in den Griff bekam.

Zu diesem Zeitpunkt nahm Bültmann die ersten Wechsel vor, schickte nacheinander Nicky Verjans, Lutz Heiny, Nils Meyer und Asbjörn Madsen aufs Feld. „Alle Wechsel haben funktioniert“, nannte der Coach einen Schlüssel zum Erfolg. Gegen den Tabellenvorletzten tauschte er ungewöhnlich viel durch, setzte alle 13 Spieler inklusive des zweiten Torhüters Dennis Bartels ein und verspricht sich davon im Hinblick auf die zweite Partie des Wochenendes am Sonntag bei GWD Minden (17 Uhr, Kampahalle) einen zusätzlichen Nutzen: „So haben wir hoffentlich ein paar Körner gespart.“

gt Henstedt-Ulzburg mit 30:21
Der Einsatz von Kreisläufer Asbjörn Madsen wurde mit drei Toren in den letzten zehn Minuten belohnt. Fotos: Kersten

Vor allem Nicky Verjans trumpfte nach seiner Hereinnahme in der 14. Minute groß auf. Der Kapitän besetzte in seinem zweiten Spiel nach sechswöchiger Verletzungspause überraschend den rechten Flügel. Auf der Halbposition spielte weiter Patrick Miedema, der bei Gelegenheit mit dem Linkshänder die Position tauschte – ein Schachzug, der sich auszahlen sollte. Verjans, der erst bei seiner Rückkehr zur HSG 2012 vom Flügel- zum Rückraumspieler umschulte, fühlte sich auf seiner alten Position gleich wieder pudelwohl, führte sich mit sechs Toren in Folge bestens ein und war am Ende mit acht Toren erfolgreichster Werfer seines Teams. So hatte er erheblichen Anteil daran, dass sich die HSG von 5:5 (14.) über 7:7 (20.) auf 11:8 (27.) erstmals mit drei Toren absetzen konnte.

Kurz vor der Pause kam den Gastgebern dann gelegen, dass der Henstedter Torhüter Justin Rundt beim Versuch der schnellen Mitte einige ungenaue Pässe spielte, die in die gegnerische Hälfte durchrutschten. Weil so etwas zu Zeitspiel genutzt werden könnte, sehen die Regeln vor, dass die Schiedsrichter das ab dem zweiten Mal direkt ahnden, indem sie Zeitspiel anzeigen. Die Folge waren gescheiterte Angriffe der Gäste; und die HSG erhöhte mit einem 3:0-Lauf auf 14:9 zur Pause.

Video

21.03.2016 HSG Nordhorn-Lingen vs. SV Henstedt-Ulzburg - Spielzusammenfassung
 2. Handball Bundesliga

Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber gegen die kräftemäßig immer stärker nachlassenden Schleswig-Holsteiner auf bis zu zehn Tore aus. Grundlage dafür waren nicht nur die stabile Abwehr und die gute Torhüterleistung von Björn Buhrmester; auch das Angriffsspiel konnte sich sehen lassen. Das stärkt das Selbstvertrauen für das Gastspiel am Sonntag beim Tabellendritten Minden: „Vielleicht können wir sie ein bisschen sticheln und die Partie möglichst lange offen halten“, hofft Bültmann vor dem Duell mit den Ostwestfalen, die drei der letzten vier Spiele verloren haben. „Den Druck hat definitiv Minden“, sagt der HSG-Coach.

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