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Grundschüler reisen musikalisch um die Welt

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Regenmacher bastelte Konrektorin Inken Kramer (links) mit den Mädchen und Jungen der Klasse 3a zum Thema „Chile“. Foto: Hermann Lindwehr

Die Sünte-Marien-Schule Wietmarschen hat ihren Schülern zum ersten Mal das Projekt „Musiktage“ angeboten. In den zwölf Klassen wurden die 236 Kinder mit den Lebensweisen von Menschen aus aller Welt vertraut gemacht.

Wietmarschen. Die Kinder der Klassen eins bis vier malten, sangen und tanzten in mit einfachsten Mitteln gebastelten Kostümen. Sie lernten bei ihrer musikalischen Reise nach Afrika, Asien, Australien, Europa sowie Nord- und Südamerika die Menschen und dortigen Bräuche kennen. „Wir versprechen uns von den Musiktagen, dass auch andere Lehrer und Schüler vermittelt bekommen, dass Musik in allen Fächern stattfinden kann“, sagte Lehrerin Kathrin Altmeppen.

Alle Kinder waren im Rahmen der Musiktage in ihren Klassen, der Aula und der Sporthalle aktiv. Sie studierten mit ihren Lehrern in den ausgewählten Ländern Menschen, Gesang, Tanz und Musik. Sie bastelten mit großem Geschick aus einfachen Mitteln landestypische Outfits. Sie inszenierten mit ihren gewonnenen Erfahrungen Aufführungen. In der Aula erfolgte die Premiere vor Publikum, um die Früchte des Engagements zu ernten. Durch das Programm führte Kathrin Altmeppen.

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Musiktage Grundschule Wietmarschen

Der Bühnenvorhang öffnete sich für die Klasse 4b, die unter Regie von Silvia Müllmann das Resultat ihren Arbeiten zum Thema „Australien“ präsentierte. Die Kinder hatten fleißig gebastelt und „Didgeridoos“ gefertigt. Mit diesen Musikinstrumenten der nordaustralischen Aborigines, die meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt werden, hatten die Mädchen und Jungen aus Wasserabflussohren gebastelt. Damit begleiteten sie rhythmisch den Ruf- und Antwortgesang sowie den australischen Rap.

Das Thema „Indien“ hatte Kathrin Altmeppen mit den Kindern der Klasse 2a aufgearbeitet. Sie tanzten auf der Bühne und verliehen mit ihren bemalten Händen dem indischen Tanz einen besonderen Ausdruck. Die Schüler der Klasse 3b trugen bei ihrer Performance selbst gefertigte „Kilts“ (Schottenröcke) und tanzten den mit Sandra May einstudierten „Scottish reel“. „Heidi“ war für die Klasse 1b von Jana Seel die Figur, die die Schweiz verkörpert und die sie zum Tanzen bewegte. „Lang zal hij leven in de gloria“ sangen die Kinder der Klasse 4c, die mit Klompen an den Füßen ins Rampenlicht polterten. Ihr Beitrag war der mit Gaby Wallschläger zum Thema Niederlande eingeübte „Klompendans“.

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Auf dem Schulhof übte die Klasse 4a, wie die Kinder in „Senegal“ mit einfachsten Mitteln spielen. Foto: Hermann Lindwehr

Mit Konrektorin Inken Kramer hatten sich die Mädchen und Jungen der Klasse 3a mit dem Thema „Chile“ befasst. Sie fabrizierten Regenmacher und vertonten damit ein Stück, das zum Träumen einlud. Wie sie eine Buschtrommel gebastelt haben, erklärten die Kinder der Klasse 2c. Mit Konrektorin Sonja Hesselink haben sie zum Thema „Senegal“ Blumentöpfe mit festem Papier bespannt, um den Eigenbauinstrumenten Töne zu entlocken.

In Russland ist „Kalinka“ ein beliebter Volkstanz, wussten die Kinder der Klasse 1c. Sie hatten unter Regie von Sarah Wittrock auch die bekannte Figur „Matroschka“ aus Papier und Leim geformt. Für die Schüler der Klasse 3c stand Mexiko im Vordergrund. Sie hatten mit Nadine Ovesiek auf Plakaten die Flagge des Landes gemalt, das 104,3 Millionen Einwohner hat. Die Kinder beleuchteten das Leben in dem amerikanischen Staat, begleiteten mit dem selbst gefertigten Schellenbäumchen ein Lied und sagten gemeinsam „adiós“. Die Klasse 4a hatte sich mit Dirk Bischop mit dem westafrikanischen Land „Senegal“ auseinandergesetzt. Die Schüler berichteten über die Armut der dort lebenden Menschen.

Das Leben der Indianer analysierte die Klasse 2b mit Waltraud Arning. Die Kinder sangen „Fly Like an Eagle“ und ernteten für ihre Indianershow viel Applaus. Den krönenden Abschluss bildete die Klasse 1a, die mit Elisabeth Sabel Spanien ins Visier genommen hatte. Als sie tanzen und „Chu chu wa“ sangen, durften sie nicht ohne Zugabe von der Bühne.

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