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Gesundheitsregion zieht Millionenprojekt an Land

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Der Vorsitzende der „Gesundheitsregion Euregio“, Dr. Arno Schumacher, (hier bei der „Sommervisite 2014“), zeigte sich hoch erfreut, dass das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ den Zuschlag bekommen hat.

121 Anträge auf Förderung zum Thema „Innovationen für Kommunen im demografischen Wandel“ hatten dem Bundesforschungsministerium vorgelegen. Zu den fünf ausgewählten Projekten zählt die Gesundheitsregion Euregio.

Nordhorn. Fit für eine alternde Gesellschaft wollen die Grafschaft Bentheim und der angrenzende Raum werden. Dafür setzt sich seit geraumer Zeit der Verein „Gesundheitsregion Euregio“ ein. Elf Projektpartner haben sich unter der Decke des Vereins zusammengeschlossen und ein Konzept entwickelt, um mit Unterstützung des Bundes wichtige Weichen für die Zukunft stellen zu können. Unter anderem gehören dazu sogenannte Satellitenstützpunkte für die ländliche Bevölkerung in Neuenhaus, Ohne, Brandlecht und Spelle, Zentren, in denen älteren Bürgern in den wichtigsten Fragen des Alltags und Lebens weiter geholfen werden kann. In einer Befragung von 4400 Menschen über 50 Jahren sowie gut 2000 jungen Mitbürgern waren zuvor die Bedürfnisse ausgelotet worden.

Für die umfangreichen Vorbereitungen, die überwiegend von einem Projektkernteam unter der Leitung des Vorsitzenden der Gesundheitsregion, Dr. Arno Schumacher, und des Projektleiters Thomas Nerlinger, geleistet wurden, gab es jetzt die Belohnung: Im Rahmen eines „spontanen Grillabends“ im Neuenhauser Hotel Haus Brünemann teilte Nerlinger mit, dass das Forschungsprojekt der Gesundheitsregion bundesweit als eines von fünf Projekten für eine Förderung bis 2020 ausgewählt worden sei. Nerlinger erklärte: „Das ist ein großer Tag für unsere Region, die damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle bei der Lösung demografischer Fragestellungen einnehmen wird.“ Offizieller Projektstart ist am 1. November. Vereinsvorsitzender Arno Schumacher ergänzte: „Das ist ein Riesenerfolg und wirft anlässlich unseres fünfjährigen Bestehens im nächsten Jahr ein besonderes Glanzlicht auf unseren Verein mit mittlerweile über 120 Mitgliedern. Für unseren Verein ist es ein großes Ereignis, dass in den vergangenen Tagen die Anerkennung einer Förderung für unser Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 durch das Wissenschaftsministerium der Bundesregierung mit einer Fördersumme in Höhe von rund fünf Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre zugesagt wurde. Dank, Lob und Anerkennung gebührt den Mitgliedern des Kernteams, Konsortiums und allen beteiligten Projektpartnern. Sie sind wichtiger Bestandteil des Vereins ,Gesundheitsregion Euregio‘ und haben federführend das Projekt mit Einsatz von viel Kraft und Zeit entwickelt.“

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