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Gesundheitsregion: Grafschaft in Schlussrunde

Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ wird vom Bund gefördert

tsregion: Grafschaft in Schlussrunde
Zuversichtlich zeigten sich bereits bei der „Sommervisite“ im Juli die Hauptakteure des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“: (von links) Professor Dr. Ingmar Ickerott (Hochschule Osnabrück), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion Euregio), Michael Motzek (Landkreis), Dr. Arno Schumacher (Gesundheitsregion), Albert Stegemann (CDU-Bundestagsabgeordneter), Professor Dr. Stefanie Seeling (Hochschule Osnabrück), Staatssekretär Karl-Josef Laumann (als Gast aus dem Bundesministerium für Gesundheit), Dr. Markus Kirschner (Grafschafter Ärztenetz), Landrat Friedrich Kethorn.
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  • Zuversichtlich zeigten sich bereits bei der „Sommervisite“ im Juli die Hauptakteure des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“: (von links) Professor Dr. Ingmar Ickerott (Hochschule Osnabrück), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion Euregio), Michael Motzek (Landkreis), Dr. Arno Schumacher (Gesundheitsregion), Albert Stegemann (CDU-Bundestagsabgeordneter), Professor Dr. Stefanie Seeling (Hochschule Osnabrück), Staatssekretär Karl-Josef Laumann (als Gast aus dem Bundesministerium für Gesundheit), Dr. Markus Kirschner (Grafschafter Ärztenetz), Landrat Friedrich Kethorn.
  • Das Organigramm des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ der „Gesundheitsregion Euregio“ hat es in die Schlussrunde des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geschafft. Der Bescheid ist am Donnerstag eingetroffen. Jetzt werden die konkreten Maßnahmen vorbereitet.

Nordhorn. Insgesamt 19 regionale Projekte haben es in diese Schlussrunde geschafft, die bereits finanziell vom Bund gefördert wird, denn konkrete Planungen kosten Geld. Bis April 2015 muss das Konzept stehen. Nur fünf Projekte werden anschließend zu „Siegern“ gekürt und mit fünf Millionen Euro innerhalb von fünf Jahren bei ihrer Realisation unterstützt.

Der Geschäftsführer des Verbundes „Gesundheitsregion Euregio“ und Projektleiter der „Dorfgemeinschaft 2.0“, Thomas Nerlinger, schreibt dazu in einer Pressemitteilung: „Die Freude über diesen Zuschlag ist riesengroß und die Teamarbeit der vergangenen Monate hat sich damit mehr als gelohnt. Wir sind für die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten sehr dankbar. Die Auftaktveranstaltung findet am 11.November in Nordhorn statt. Dann werden wir gemeinsam mit den mehr als 40 Projektpartnern und Experten die Teilprojekte und Arbeitsgruppen abstimmen und mit der Erarbeitung des Umsetzungskonzeptes beginnen.“ Weitere „Meilenstein-Veranstaltungen“ seien Ende Januar und im April geplant. Der Vorsitzende der Gesundheitsregion Euregio, Dr. med. Arno Schumacher, stellte fest: „Unser Projekt bietet für unsere ländlich geprägte Projektregion große Chancen, im bundesweiten Wettbewerb Vorreiter bei Innovationen rund um die demografische Entwicklung auf dem Lande zu werden. Die Bildung und die beruflichen Perspektiven junger Menschen liegen uns dabei sehr am Herzen. Das Projekt bietet hervorragende Möglichkeiten, schon während des Studiums wichtige Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.“

Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hat das Projekt von der ersten Stunde an aktiv unterstützt und bewertet es so: „Wir haben es nun landkreisübergreifend in der Hand, die Versorgung der Menschen in unserer ländlichen Region demografiefest zu gestalten. Es war ein richtiger Schritt, im Juli, anlässlich der „Sommervisite“ der Gesundheitsregion, den Dialog mit dem Pflege- und Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, zu suchen.“ An der Veranstaltung im NINO-Kompetenzzentrum Wirtschaft hatten mehr als 200 Gäste teilgenommen.

Professor Dr. Stefanie Seeling, Studiengangsleiterin des dualen Bachelorstudiengangs Pflege an der Hochschule Osnabrück, begeisterte sich von Beginn an für das Projekt. Das Engagement ist für Seeling ein Schritt, akademisierte Pflege in der Region bekannt, die Notwendigkeit für die Gesellschaft sichtbar zu machen und bedarfsgerecht ein Maßnahmenbündel zu schnüren. Aus Sicht von Professor Dr. Ingmar Ickerott werden die Studenten und der Hochschulstandort Lingen (Wissenschaftsdisziplinen „Management und Technik“) eng in die weitere Umsetzung eingebunden sein. „Mit dem Projektzuschlag haben wir nun die Chance, mit allen interessierten Projektpartnern die Grundlage für die Umsetzung in Phase 2 ab 2015 zu schaffen und Anwendungsszenarien zu definieren“, so Ickerott.

Für den bedarfsgerechten Neu- und Umbau in einem konkreten Anwendungsszenario würde sich durchaus ein aktuell anstehendes Bauprojekt in der Region anbieten“, so Gerrit Büter aus Ringe und ebenfalls Mitglied im Projekt-Kernteam.

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