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Blanke-Umzug wartet mit neuer Strecke auf

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Volle Straßen auf der Blanke erhoffen sich die Karnevalsvereine KCA und KCN bei ihrem Karnevalsumzug. Im Vorjahr feierten rund 20000 Kostümierte in Nordhorn die „fünfte Jahreszeit“. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit ähnlichen Besucherzahlen.Foto: J. Lüken

Die Feierlaune wollen sich die Karnevalisten aus Nordhorn von den Vorfällen in Köln nicht nehmen lassen. Organisatoren und Polizei geben sich gelassen: „Die Besucher werden einen friedlichen Blanke-Umzug erleben.“

Nordhorn. „40 Jahre Karnevalsumzug in Nordhorn“, dieses Motto haben sich die Vereine „KC Junge Narren“ und „KC Alemannia“ gegeben. Die Vorfreude auf den Jubiläumsumzug durch die Blanke am Rosensonntag wollen sich die Narren nicht von den Übergriffen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof verderben lassen. Einmal war der traditionelle Karnevalsumzug, der seit 1975 durch die Blanke rollt, aufgrund des Ersten Golfkriegs ausgefallen.

„Es würde ein falsches Signal senden, wenn wir den Umzug in diesem Jahr absagen“, erläutert Martin Tolhuysen vom 1. Nordhorner Karnevalsclub „Junge Narren“ auf GN-Anfrage. Bedenken wegen der Vorfälle in Köln hat Tolhuysen „eigentlich nicht“. „Ich glaube nicht, dass während des Umzugs großartig etwas passieren wird“, sagt er. „Eigentlich ist Nordhorn total friedlich. Wir werden am Sonntag feiern wie immer.“ Wie immer heißt in diesem Fall: 24 Umzugswagen sollen am Sonntagnachmittag pünktlich um 14.11 Uhr von der Ursulastraße über den Gildehauser Weg zum Festzelt fahren. Das steht allerdings nicht, wie im Vorjahr auf dem Blanke-Platz. Stattdessen fahren die Umzugswagen bis zum Kreisverkehr, biegen in die Mathildenstraße ab und steuern den Schützenfestplatz an. „Dort müssen wir nicht um Punkt 22 Uhr die Musik ausmachen“, erklärt Tolhuysen den Ortswechsel. Erwartet werden die kostümierten Besucher im Festzelt dann von dem DJ-Team „Alabama“. Die Gruppe hatte bereits auf dem Oktoberfest in Emlichheim für Musik gesorgt.

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Ein Höhepunkt des Umzuges ist der neue Präsidiumswagen. Foto: privat

Während Martin Tolhuysen vom KCN mit rund 20.000 Besuchern am Rosensonntag rechnet, fällt die Prognose der Polizei deutlich geringer aus. „Bei gutem Wetter rechnen wir mit Besucherzahlen zwischen 7.000 und 10.000“, sagt Karl Sandfort vom Nordhorner Polizeikommissariat. Sicherheitsbedenken hat Sandfort nicht: „Der Karneval wird genauso ablaufen, wie in den Vorjahren. Wir lassen uns da nicht aus der Ruhe bringen.“ Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt hat die Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet. „Wir werden deutliche Präsenz zeigen. Wir haben einige Sonderkräfte angefordert, nichts Außergewöhnliches“, sagt Sandfort. Mit Ausschreitungen rechnet er nicht: „Der Karnevalsumzug ist ein Grafschafter Familienevent. Die Eltern sehen sich mit den Kindern den Umzug an und fahren wieder nach Hause.“

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Wie viele Umzugswagen am Rosensonntag über die Blanke rollen, wird Tolhuysen erst am Abfahrtstag herausfinden. Angemeldet haben sich: ein Wagen aus Rheine, drei bis vier Wagen aus Emsbüren, zwei Wagen aus Lingen sowie einer aus Bathorn. Die beiden Nordhorner Karnevalsvereine sind mit 18 Wagen vertreten. Der KCN steuert 14 Wagen bei, der KCA vier. Niederländische Wagen sind am Sonntag nicht dabei. „Die Wagen sind zu groß und haben keine TÜV-Zulassung“, erklärt Tolhuysen. In Deutschland sei eine maximale Wagenhöhe von vier Meter zulässig. Die niederländischen Wagen seien zum Teil aber fünf bis sechs Meter hoch, erzählt Tolhuysen.

Neu ist in diesem Jahr: Erstmals spielt die Band „Hands Up“ während des Umzuges auf einem Wagen. Außerdem wartet der KCN mit einem neuen Präsidiumswagen auf. Auf dem umgebauten Schiff inklusive Schießscharten und Toilette haben gut 27 Leute Platz. Vereine wie die Landjugend Isterberg oder der Bootsclub Nordhorn steuern ebenfalls einen Wagen zum Umzug bei.

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Endstation des Umzuges ist das Festzelt des Karnevalvereins KCN auf dem Schützenplatz Heideweg. Kersten

Sorgen wegen des Wetters macht sich Tolhuysen nicht: „Zwischen 14 und 17 Uhr hatten wir auf dem Blanke-Umzug noch nie richtig schlechtes Wetter.“ Auch am Sonntag geht er nicht davon aus, dass es „in Strömen regnen wird“.

Der Wetterdienst „WetterKontor“ sagt für Sonntag allerdings eine Regenwahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent voraus sowie Temperaturen zwischen elf und sechs Grad. Ebenfalls Regen sagt der Wetterdienst „Wetter.com“ für den Rosensonntag voraus: Mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 55 Prozent fällt am Sonntagmittag leichter Regen. Die Temperaturen liegen bei zehn Grad. Deutlich trockener fällt die Prognose des Nordhorner Hobby-Meteorologen Marco Beijerink aus. Für den Sonntag sagt er bewölkten Himmel und Temperaturen um die neun Grad voraus.

Wer sich bereits am Vortag in Karnevalstimmung versetzen möchte, hat am Sonnabend auf dem Schützenfestplatz Gelegenheit dazu. KCN und KCA feiern eine „Karnevalsparty“. Einlass ist um 19.30 Uhr, die Party beginnt um 20.11 Uhr. Karten gibt es im VVV-Turm und bei Marktkauf Kutsche.

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