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Ausstellung in Enschede: „Der neue Geschmack“

ng in Enschede: „Der neue Geschmack“
Moderner geht es auf diesem Bild zu. Foto: Rijksmuseum

Im Reichsmuseum Twente in Enschede wird am Sonntag, die Ausstellung „Der neue Geschmack“ eröffnet. Sie beschäftigt sich mit der Kunst des Sammelns im 21. Jahrhundert anhand der Sammlung von Geert Steinmeijer.

gn Enschede. Die Bandbreite der Sammlung Geert Steinmeijer erstreckt sich von Jacob Jordaens bis hin zu Damien Hurst. Die Sammelleidenschaft Steinmeijers, der als Unternehmer sein Vermögen mit dem Export von Hartmann-Gartenmöbeln machte, begann 1993. Ausgelöst wurde sie durch die Begeisterung über die verschiedenen Maltechniken, die in der Kunstgeschichte Verwendung fanden.

Seitdem hat Steinmeijer eine breit gefächerte Sammlung zusammengetragen, die sich vom Mittelalter über den französischen Impressionismus bis hin zur abstrakten Malerei in den USA erstreckt. Auch zeitgenössische Kunst aus Deutschland und China wird von Geert Steinmeijer gesammelt. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, einen Blick in die verschiedenen künstlerischen Welten zu werfen, in denen der Sammler sich bewegt.

Steinmeijer holt sich schon mal Rat von Spezialisten

Mit dieser Ausstellung reflektiert das Reichsmuseum über die Entwicklungen in Privatsammlungen und den darin zum Ausdruck kommenden Geschmack Steinmeijers. Er zeichnet sich durch Vielfalt und Subjektivität aus, orientiert sich nicht mehr an einem offiziellen Kanon. Der Besucher ist dazu eingeladen, sich über seinen eigenen Geschmack Gedanken zu machen.

Das Reichsmuseum in Enschede sieht in der Figur von Geert Steinmeijer eine neue Art von Sammler, der nicht mehr durch geografische oder zeitliche Grenzen eingeschränkt ist und sich ebenfalls nicht mehr auf einzelne Künstler oder Malstile spezialisiert. Vielmehr sammelt Steinmeijer Kunst aus der ganzen Welt und insbesondere aus Schwellenländern, in denen es noch viele Entdeckungen zu machen gibt. Steinmeijer ist impulsiv und wird von seinen Gefühlen geleitet. Andererseits holt er sich auch Rat von Spezialisten.

ng in Enschede: „Der neue Geschmack“
Der Geist des Mittelalters ist hier prägend. Foto: Rijksmuseum

Grundlage der meisten Museumssammlungen sind private Sammlungen. Das gilt auch für das Reichsmuseum Twente. Prägend war hier zum Beispiel der erste Museumsdirektor Jan Herman van Heek, der eine Vorliebe für die Kunst des Mittelalters hatte.

Bernhard Jan Scholten mit seiner Sammlung aus der Den Haager Schule und der Schule von Barbizon orientierte sich am Geschmack in den Niederlanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In eine ganz andere Richtung gingen Geert van Beijeren und Adriaan van Ravesteijn mit Konzeptkunst.

Bei all diesen unterschiedlichen Richtungen war ein spezifischer Geschmack der Sammler wiederzufinden. Gemeinsam prägen sie die vielfältige und umfangreiche Sammlung des Reichsmuseums Twente.

In Verbindung mit der Ausstellung ist eine Zeitschrift entstanden. Sie enthält Essays, Interviews mit Kunstexperten und natürlich auch mit dem Sammler Geert Steinmeijer.

Weitere Ausstellungen

Weitere Ausstellungen. Hinzuweisen ist noch auf die für März anstehende Ausstellung mit Bildern des englischen Malers Thomas Gainsborough und auf die für den September geplante Ausstellung „Beauty rules“, die sich mit dem Schönheitsideal in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts auseinandersetzt.

Die Ausstellung „Der neue Geschmack“ ist bis zum 21. August dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es hier.

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