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Anne-Frank-Schule wird Notunterkunft

k-Schule wird Notunterkunft
Erster Kreisrat Uwe Fietzek erläuterte im Kreishaus die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in der Anne Frank Schule. Foto: Kersten

Die Anne-Frank-Schule an der von-Behring-Straße in Nordhorn wird ab 1. Februar 2016 als Notunterkunft für Flüchtlinge dienen. Das hat die Kreisverwaltung am Freitagmittag mitgeteilt.

gn Nordhorn. Vorgesehen ist in der Anne-Frank-Schule die Unterbringung von bis zu 500 Flüchtlingen, die der Landkreis im Rahmen der Amtshilfe für das Land Niedersachsen vorübergehend aufnehmen muss. Das erklärte Landrat Friedrich Kethorn am Freitagmittag während eines Pressegespräches. Hintergrund der Entscheidung sei, dass der derzeit genutzte Trakt des ehemaligen Marienkrankenhauses Anfang Januar freigemacht werden müsse. Außerdem sollten die belegten Kreissporthallen wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

„Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv nach Standorten gesucht“, erläuterte Kethorn. Eine Voraussetzung sei gewesen, dass der Standort für bis zu 500 Menschen geeignet ist. Eine weitere, dass es aus Gründen der Logistik, der Wirtschaftlichkeit und der Betreuung auch nur ein einziger Standort sein sollte. „Wir verfügen leider nicht über viele große, freistehende Gebäude, die mit wenig Aufwand hergerichtet werden können. Ich denke daher: Wir haben angesichts der Umstände eine sehr gute Lösung gefunden.“

„Lösung mit Schulleitungen abgestimmt“

Landrat Kethorn und Erster Kreisrat Uwe Fietzek machten deutlich, dass die Lösung selbstverständlich mit den Schulleitungen der Anne-Frank-Schule und der dort ebenfalls mit einigen Klassen untergebrachten Vechtetalschule abgestimmt ist. „Natürlich bringt diese Entscheidung gewisse Einschränkungen mit sich, aber sie bewegen sich in einem erträglichen Maß.“

Video

Nordhorner Anne-Frank-Schule wird zur Notunterkunft
Nordhorn: Ab dem ersten Februar soll die Schule zur Notunterkunft für bis zu 500 Flüchtlinge werden. Die Schüler werden künftig im Gymnasium am Stadtring unterrichtet. Mehr dazu im Interview mit Landrat Friedrich Kethorn.

Für die Klassen der Anne-Frank-Schule bedeutet die Entscheidung einen Umzug in das Gymnasium am Stadtring. Dort werden in den nächsten Wochen mehrere Räume im Dachgeschoss als funktionstüchtige Klassenräume hergerichtet. „Das Gymnasium hat sich genauso kooperativ gezeigt wie die direkt betroffenen Schulen. Die Haltung hat mich sehr beeindruckt“, bedankt sich Landrat Kethorn bei den beteiligten Schulleitungen. Auch für die Leitung, das Kollegium und die Verwaltung der Anne-Frank-Schule ist die Unterbringung gesichert.

Für vier Klassen der Vechtetalschule, die bisher an der von-Behring-Straße untergebracht waren, werden so genannte „mobile Klassenräume“ geschaffen. Dabei handelt es sich um gut ausgestattete und optisch ansprechende Container, die auf dem Gelände am Mückenweg aufgestellt werden. Für drei weitere Klassen werden bestehende Räume im Schulgebäude umgewandelt.

Einhellige Zustimmung des Kreisausschusses

Die Politik habe sich am Donnerstag im Kreisausschuss einhellig für den Standort Anne-Frank-Schule ausgesprochen. „Die Eltern der Schüler werden heute im Laufe des Tages durch einen Elternbrief der Schulleitungen informiert. Dieses gilt ebenso für die Anwohner, die erst einmal über eine Postwurfsendung unterrichtet wurden, und in den nächsten Tagen noch zu einer Anwohnerversammlung eingeladen werden“, erklärte Erster Kreisrat Fietzek.

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Die Meinung unserer Leser

68 Leserkommentare

1. | theob | Freitag, 04.12.2015 | 16:15 Uhr

Sam Kalumat weiß das sicher zu würdigen

2. | Hermi | Freitag, 04.12.2015 | 16:27 Uhr

Warum wird die Schule in der Friederich - Runge Str. nicht genutzt? Die steht seit Jahren leer. Platz ist da genug. Das leuchtet mir nicht ein, weil stattdesen ganze Klassen umziehen müssen. Vielleicht kann das einer erklären?

3. | Karla Kolumna | Freitag, 04.12.2015 | 16:31 Uhr

Warum wurde nicht im Vorfeld mit den Eltern darüber gesprochen?

4. | achso achso | Freitag, 04.12.2015 | 16:37 Uhr

Hermi, hier mal ein Tipp: Ruf doch einfach mal bei der Schulverwaltung oder beim Hochbauamt der Stadt Nordhorn an, dort bekommst du sicher deine gewünschte Auskunft. Kannst du auch per E-Mail unter info@nordhorn.de machen, wenn du Angst vorm telefonieren hast.

5. | genervter | Freitag, 04.12.2015 | 16:52 Uhr

In welchem Umkreis ist man "Anwohner"? Würde sicher den einen oder anderen Bewohner des Stadtteils auch interessieren über was in einer "Anwohnerversammlung" informiert wird.


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