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500 Besucher lauschen Gregor Gysi in Nordhorn

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Es blieb kaum ein Platz frei: Gregor Gysi sprach beim Neujahresempfang der Wirtschaftsvereinigung. Foto: Westdörp

Vor gut 500 Zuhörern hat der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Dr. Gregor Gysi, heute Abend über die Situation in Deutschland und Europa nach 25 Jahren Deutscher Einheit gesprochen.

Nordhorn. Gysi war Hauptredner des traditionellen Neujahrsempfangs der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung im Nordhorner NINO-Hochbau – und hatte sich schon im Vorfeld als besonderes „Zugpferd“ erwiesen: Die Veranstalter mussten die Anmeldeliste Tage vor der Veranstaltung schließen. Im eng bestuhlten Manz-Saal des Hochbaus sowie im zusätzlich bestuhlten Foyer des Hochbaus blieb kaum ein Platz unbesetzt. Für weitere Teilnehmer wäre schlichtweg kein Platz mehr gewesen.

Bevor der Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Dr. Wilfried Holtgrave, dem Gast aus Berlin das Rednerpult überließ, stellte er in seiner Begrüßung die aktuelle Flüchtlingskrise als größte Herausforderung für die Europäische Union heraus. Die Krise berge die Gefahr, dass Europa sich „entsolidarisiert“ und „an sich selbst scheitert“. Damit drohe nicht nur der Verlust von Wohlstand, wirtschaftlichem Erfolg und Sicherheit und Solidarität. Holtgrave warnte vor „praktisch unübersehbaren Folgen“ und einem „immensen wirtschaftlichen Schaden“.

Mehr über den Neujahrsempfang der Wirtschaftsvereinigung und zum Vortrag von Gregor Gysi lesen Sie am Freitag in den GN und hier im E-Paper.

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