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2:4 – Vorwärts verliert bei Blau-Weiß Lohne

wärts verliert bei Blau-Weiß Lohne
Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 für den SV Vorwärts erzielte Jannis Staelberg.Archivfoto: Wohlrab

Das Team von Vorwärts-Coach Henning Schmidt hätte auf dem Lohner Kunstrasen durchaus etwas Zählbares holen können. Nach der dritten Niederlage in Folge stellt der Trainer fest: „Unser Blick geht nach unten.“

Lohne/Nordhorn. Die Landesliga-Fußballer von Vorwärts Nordhorn haben mit 2:4 (1:2) bei Blau-Weiß Lohne verloren und damit die dritte Niederlage in Folge kassiert. Die Nordhorner fanden zwar nur schwer in die Partie und gerieten sogar mit 0:2 in Rückstand, sie hatten aber genug Chancen, um etwas Zählbares aus Lohne mitzubringen. „Bei uns fehlte die Effektivität“, sagte Vorwärts-Coach Henning Schmidt, der um die wegweisende Bedeutung dieser Partie wusste: „Das war ein Spiel, bei dem es darum ging, ob sich der Blick nach oben oder unten richtet. Unser Blick geht nun nach unten, das muss man so sagen. Wir müssen das annehmen, dann wird es auch wieder besser.“

Die Lohner gingen in der 17. Minute durch Mursel Smakolli mit 1:0 in Führung und hätten wenig später fast durch Dionissios Ipsilos einen zweiten Treffer nachgelegt. Auf der Gegenseite ließ Jannes ten Hagen nach einer halben Stunde die große Möglichkeit auf den Ausgleich liegen. Zudem konnten Jannis Staelberg und Dennis Nyhuis den Ball nicht im Tor unterbringen (35.). Die Nordhorner, die kurzfristig auf Niklas Fraatz (krank) und auch auf Joshua Sausmikat (Sperre) verzichten mussten, kassierten dann sogar einen weiteren Treffer – erneut durch Smakolli (42.). Dieses Mal allerdings blieben die Gäste die Antwort nicht schuldig, Staelberg stellte den alten Abstand unmittelbar vor der Pause wieder her.

Vorwärts begann auch den zweiten Abschnitt mit viel Elan – und kam durch Nyhuis zum 2:2-Ausgleich (52.). Doch statt nun die eigene Großchance durch Tobias Daalmann zur 3:2-Führung zu nutzen (55.), klingelte es wenig später wieder im eigenen Tor. Felix Schneppe brachte Lohne wieder in Führung (58.) – allerdings aus einer klaren Abseitsposition heraus, wie Vorwärts-Coach Schmidt feststellte.

Die Entscheidung war durch diesen Treffer allerdings keinesfalls gefallen. Vorwärts hatte weitere Chancen durch Henning Hood, David Heils und Nyhuis, kam aber nicht zum Ausgleich. Als die Gäste dann alles nach vorne warfen, erzielte Lohne durch Smakolli den Treffer zum 4:2-Endstand (88.). „Entscheidend war, dass wir nach dem Ausgleich nicht das 3:2 gemacht haben und nach dem dritten Lohner Treffer nicht zum 3:3 gekommen sind“, sagte Schmidt. Bitter: Die Nordhorner gingen nicht nur leer aus, sie mussten in Lohne auch die Verletzungen von Jannis Staelberg, Henning Hood und Jannes ten Hagen verkraften. Kein Wunder, dass der Vorwärts-Trainer dann auch von einer „bitteren Niederlage“ für seine Mannschaft sprach.

Vorwärts Nordhorn: Prieto-Falk; ten Hagen (62. Frieling), Müller, Hood (80,. Koops), Nyhuis, Daalmann, Thiele, Veldmaat, Staelberg, Heils, Schrader.

Tore: 1:0, 2:0 Smakolli (17., 42.), 2:1 Staelberg (45.), 2:2 Nyhuis (52.), 3:2 Schneppe (58.), 4:2 Smakolli (88.).

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5
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8
Nordhorn-L. 964:956 44
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5
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7
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9
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10
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11
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12
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13
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1
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2
VC Bitterfeld-W. 64:26 58
3
VCO Berlin 52:40 42
4
SF Aligse 51:40 42
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SV Lindow-Gr. 53:43 42
6
TSV Giesen/H. 55:47 41
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8
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