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15 neue Tablets sollen Schüler motivieren

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Zum Einsatz gekommen sind die 15 neuen Tablet-PC’s erstmalig in der Robotik-AG des Gymnasiums Nordhorn, in der Maik Benölken, Personalleiter der Kreissparkasse Nordhorn (zweiter von rechts) den Scheck in Höhe von 5000 Euro an Jens Riedel, Lehrer und Projektleiter (links), Nils Kambach, Vorsitzender des Förderkreises des Gymnasiums Nordhorn (zweiter von links) und Schulleiter Andreas Langlet (rechts) überreichte. Foto: Rehbock

Mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro von der Kreissparkasse Nordhorn konnte das Gymnasium Nordhorn 15 neue Tablet-PCs anschaffen, die in Zukunft im Unterricht von allen Lehrkräften genutzt werden können.

Nordhorn. Am Mittwoch überreichte Maik Benölken, Personalleiter der Kreissparkasse Nordhorn, den Scheck an Nils Kambach, Vorsitzender des Förderkreises des Gymnasiums Nordhorn, Schulleiter Andreas Langlet und Lehrer und Projektleiter Jens Riedel. „Das Geld ist aus unserer Sicht hervorragend angelegt. Die Schüler werden mittlerweile mit mobilen elektronischen Geräten groß, sodass der ergänzende Eisatz im Schulunterricht konsequent ist“, sagte Maik Benölken. Zusätzliche 400 Euro brachte der Förderkreis zum Kauf der Tablet-PC’s mit ein.

Von den neuen Tablet-PC’s sollen sowohl Lehrer als auch Schüler profitieren, meint Jens Riedel: „Die Tablets bieten weitere Möglichkeiten, den Unterricht zu gestalten. So können die Schüler mit Hilfe von Audio oder visuellen Methoden gezielter lernen und Sachen vorbereiten.“ Die Einsatzorte für die Tablet-PC’s sind dabei vielfältig, die Schüler können Präsentationen vorbereiten oder Dokumentationen anschauen, in den Naturwissenschaften können die PC’s beim Erfassen von Messwerten eingesetzt werden, im Sportunterricht können Videoanalysen zur Veranschaulichung der Übungen dienen und auch im Sprachunterricht kann die Technologie den Schülern helfen. „Neben den Sprachkontrollen kann so auch während der Schulzeit Kontakt mit den Austauschpartnern aufgenommen werden und somit die Sprachkompetenz verbessert werden“, erklärte Riedel. So stehe bei der Anschaffung der Tablets weniger die Internetrecherche im Vordergrund, sondern eine Ergänzung der Unterrichtsmethoden.

Multimediale Lernhilfe zur Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund

So sollen die Tablets auch im Förderunterricht zum Einsatz kommen, das Gymnasium plant eine multimediale Lernhilfe zur Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund, die neben einer virtuellen Sprachschule auch eine gezielte mathematische Förderung erhalten sollen.

Ein weiterer Vorteil sei auch die höhere Motivation der Schüler. Dies habe man am Gymnasium auch schon beim im November 2014 gestarteten Tablet-Projekt der damaligen siebten Klassen bemerkt. „Das andere Projekt endet im Sommer, mit den neuen Tablets wollen wir die interne Struktur der Schul-IT weiter testen und verbessern“, betonte Riedel weiter.

Neben dem Unterricht sollen die Tablet-PC’s auch in anderen Projekten zum Einsatz kommen. So gibt es bislang keine Schülerzeitung am Gymnasium ändern. „Man könnte ganz auf Papier verzichten und die Zeitung in eine Art Blog machen“, beschrieb der Projektleiter seine Idee. Die Schüler könnten dann direkt vor Ort den Artikel schreiben – zum Beispiel auf Exkursionen. Ein weiteres Ziel ist es, mit den Tablet-PC’s an Wettbewerben wie „Jugend präsentiert“ teilzunehmen. Auch für die vor zwei Jahren gegründete Robotik-AG gibt es einen Wettbewerb, auf dem vor Ort programmiert werden muss, berichtete Riedel weiter. „Eine entsprechende Präsentation erfordert viel Arbeit und vor allem Technik. Der Wettbewerb würde Raum schaffen, mit interessierten Schülern an diesen Techniken zu feilen.“

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Die Meinung unserer Leser

1 Leserkommentar

1. | Stanley Switek | Freitag, 19.02.2016 | 19:17 Uhr

Warum Tablets und keine 'richtigen' Laptops? Bei Tablets ist man auf auf eine Registrierung bei den zwei grössten Datenkraken und auf das Angebot der Apps aus deren Shops. Bei konventionellen Laptops könnte man sich in der gesamten Open Source Welt bedienen und Anwendungen kennenlernen die auch später in der Industrie zur Anwendung kommen. Gerade in der Mathematik und dem Erfassen von Messwerten würde sich das Matlab Pendant GNUOctave, GNUPlot oder Maxima (f. Algebra) anbieten. Die Schülerzeitung könnte z.B. mit dem freien Desktop Publisher 'Scribus' gesetzt werden. Erste CAD Erfahrung (z.B. für den 3D Druck) könnten mit FreeCAD gemacht werden. Mit 'Scratch' könnte die Robotic AG einen einfachen Einstieg in die Programmierung finden. Der Musikunterricht könnte mit 'Audacity' und 'Ardour' bereichert werden, der Kunstunterricht mit GIMP, Krita oder Blender. Und so weiter. Das ganze alles kostenlos, frei und ohne das Lizenz und Registrierungsgenerve. Tablets sind was fürs Wohnzimmer.


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