Mit großer Spannung schaut am Montag die Bürgerinitiative „Rettet die Burgschule“ auf die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses: Während die Bauverwaltung am Grundstücksverkauf für eine Wohnneubebauung festhält, kämpft die Initiative mit viel Rückenwind aus der Bürgerschaft und eigenen Nutzungskonzepten gegen den drohenden Abriss des über 100 Jahre alten Gebäudes auf der Vechteinsel und fordert von der Ratspolitik ein neues öffentliches Ausschreibungsverfahren.
Lesen Sie mehr über die Forde
Die Feuerwehr Bad Bentheim ist am frühen Sonntagmorgen wieder zu zwei Bränden ausgerückt. Gegen 4.12 Uhr wurden die Rettungskräfte in die Straße „Am Wasserturm“ gerufen. Dort brannten an zwei Stellen im Abstand von 100 Metern zwei Papiertonnen. Feuerwehr und Polizei konnten ein Übergreifen der Flammen auf einen Holzschuppen, ein Auto und eine Hecke verhindern. „Eine Fahndung in der näheren Umgebung nach eventuellen Tätern verlief ergebnislos“, berichtete die Polizei. Die Feuerwehr war mit 20
Sprechen Grafschafter an ihrem Arbeitsplatz häufiger Plattdeutsch als Menschen in anderen Regionen? Diese Vermutung hat Heiko Wiggers nach Auswertung einer ersten Studie. Nun will es der Professor einer amerikanischen Universität, der selbst aus der Grafschaft stammt, ganz genau wissen und hat eine zweite Umfrage gestartet.
Mehr dazu am Montag in Ihren GN
„Wir glauben heute in einer Welt zu leben, in der so etwas nicht passieren kann, müssen aber mit Scham feststellen, dass 20 Prozent der Deutschen aus allen Bevölkerungsschichten latent antisemitisch eingestellt sind.“ Das sagte Nordhorns stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Thole am Freitagabend bei der Kranzniederlegung im „Schwarzen Garten“ zum Internationalen Holocaust-Gedenktag, der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. „Wer rechtsextrem denkt, ist immer eine Gefahr für die Gese
Schwingen, Hecheln und Spinnen – Gemäß dem Motto: Lieber mit anpacken, als bloß nur zuschauen, luden die Ohner Dorfbewohner und Künstlerin Antje Schiffers am Sonnabend zu einer weiteren Etappe des Kunstvorhabens „Vechtewaren“ ein. Es geht um die Produktion von „Ohner Leinen“ aus heimischem Flachs. Die jüngste Aktion ist eingebetttet in das Kunstprojekt „raumsichten“.
Mehr dazu am Montag in den GN.
Ein kleiner Landkreis im äußersten Westen Niedersachsens zeigt Entschlossenheit. Gestern hat eine parteienübergreifende Delegation aus der Grafschaft Bentheim vor dem Landtagsausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in öffentlicher Anhörung deutlich gemacht: „Wir brauchen den Bahnanschluss für Nordhorn, wir haben gute Argumente und wir werden dafür kämpfen.“
Von Irene Schmidt - Hannover/Nordhorn. Ob auf der Bahnstrecke Bad Bentheim – Nordhorn wieder Personenzüge fahren dürfen, entscheidet die Politik in Hannover. Bei der Landesnahverkehrsgesellschaft mbH (LNVG) liegt das Organisationsrecht und sie ist schlussendlich auch der Auftraggeber für die Reaktivierung einer Strecke für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Und so lag es nahe, dass die LNVG beim Thementag im Landtagsausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit dem Titel „Bahninfrastruktu
Der Fernsehmoderator führte die Gala-Gäste im Nordhorner Euregium durch einen Abend mit vielen Höhepunkten. Dazu gehörte zu später Stunde die Bekanntgabe der Sportlerwahl-Sieger. Die Stadt Nordhorn ehrte zum 39. Mal ihre erfolgreichen Athleten des abgelaufenen Jahres.
Von Martin Lüken und Holger Wilkens - Nordhorn. Stimmgewaltige „American Divas“, zwei ebenso lustige wie beeindruckende Turn-Asse, hoch dekorierte Stepp-Tänzer, jede Menge erfolgreiche Sportler und ein gut aufgelegter Moderator Jörg Wontorra – das waren die wichtigsten Zutaten der gestrigen Sportgala im festlich geschmückten Nordhorner Euregium. Während Wontorra mit seinem dritten Auftritt in Folge beim Sportlerball der Grafschafter Kreisstadt einen Hattrick feierte, waren Bürgermeister Thomas
gn Nordhorn. Die Vorbereitungen für die im November geplante Welturaufführung des Musicals „Yva“ in Nordhorn sind angelaufen: Am Sonnabend, 18. Februar, laden die Musicalmacher und das Kulturamt der Stadt Nordhorn als zuständiges Organisations- und Marketingbüro ab 14.30 Uhr zu einem Casting in den KTS ein. Zu besetzen sind weit über 20 weibliche und männliche Solisten- und Ensemblerollen. Jeder, der spielen und singen kann und in dem Musical mit auf der Bühne stehen will, ist eingeladen, sich b
Da staunte der Finanzausschuss am Montagabend als der Leiter der Touristinformation beeindruckende Zahlen verkündete, denn die Übernachtungszahlen in Bad Bentheim haben sich seit 2008 verdoppelt. 2012 wird ein Wachstum um sieben Prozent auf 520000 meldepflichtige Übernachtungsgäste erwartet. Die Besucherzahl liegt mit Tagesgästen geschätzt bei fast einer Million Besuchern.
Von Detlef Kuhn - Bad Bentheim. 2007 waren es noch knapp unter einer Viertelmillion Übernachtungsgäste, doch seitdem hat Bad Bentheim einen riesigen Sprung gemacht, den der Bürgermeister auch häufig genug angekündigt hatte, nicht zuletzt als es um die Pläne für den Ferienpark ging. Jetzt liegt Bad Bentheim tatsächlich an zweiter Stelle der touristischen „Top Drei“ im IHK-Kammerbezirk hinter Haren aber inzwischen vor Bad Rothenfelde. Eine ebenso erfreuliche Entwicklung: Im Münsterland steht nur M
Über mögliche Kampfmittelreste auf dem Gelände des früheren Übungsgeländes der Bundeswehr in Nordlohne ist ein heftiger Streit entbrannt. Der früher beim Bund beschäftigte Jürgen Stoßberg behauptet, dass es eine Karte gibt, in der Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg verzeichnet sind. Wietmarschens Bürgermeister Alfons Eling fordert Stoßberg auf, die Karte zur Verfügung zu stellen.
Von Manfred Münchow - Lohne. Der 69-jährige Jürgen Stoßberg war in seiner Dienstzeit zuständig für die Unterkünfte und Liegenschaften der Bundeswehr in der Grafschaft Bentheim und im Emsland. „Wie kann man auf einem Standortübungsplatz ein Erholungsgebiet anlegen wollen, wohl wissend darum, dass hier Munition aus dem Weltkrieg oder aber Übungsmunition aus den Jahren nach dem Weltkrieg liegen könnte?“, fragte Stoßberg gegenüber der Lingener Tagespost und sagte weiter: „Zudem hätte der Verwaltungs
Kein Mensch ist mehr an den Schleusenanlagen in der „Nordkette“ des Dortmund-Ems-Kanals zu sehen. Die Bedienung und Überwachung auch der Schleusen in Gleesen, Hesselte und Venhaus erfolgt seit wenigen Wochen per Fernsteuerung von der Leitzentrale Bergeshövede bei Hörstel aus.
Von Heinz Krüssel - Hörstel/Bergeshövede. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine hat Anfang Januar 2012 die Leitzentrale Bergeshövede in Betrieb genommen. Die zehn Mitarbeiter der drei Schleusen im Altkreis Lingen (Gleesen, Hesselte und Venhaus) haben seither als Schichtleiter im Schleusenbetriebsdienst ihren Arbeitsplatz in der neuen Leitzentrale. Der 1899 eröffnete Dortmund-Ems-Kanal (DEK) verbindet Dortmund mit Emden. Mit seiner Fertigstellung gewann das westdeutsche Wasserstraßennetz an Bede
Von Eike Schloßmacher - Uelsen. Rund 100 Jugendliche haben am Sonnabend beim „Rock im Treff“ in Uelsen zur Musik von Agony Aunt, Carnival Cloud, The Nerds und der Schulband der Haupt- und Realschule Neuenhaus gerockt. Die vier Bands aus der Niedergrafschaft brachten den Jugendtreff mit Coversongs und eigenen Liedern zum Beben: Ob Stagediving, Pogen, Klatschen oder Mitsingen - das Publikum war begeistert.
Die Veranstalter waren sehr zufrieden, kamen die jungen Bands doch so endlic
Das Geheimnis ist gelüftet: Guido Kleve (Fußball, Vorwärts Nordhorn), Inga Stegemeyer (Volleyball, SC Union Emlichheim), Gerrit Wegkamp (Fußball, VfL Osnabrück) und das Schachteam Deegfeld sind die GN-Sportler des Jahres. Die GN berichten am Montag auf einer Sonderseite über die Sportgala vom Freitagabend im Nordhorner Euregium. >>> mehr I 200 Bilder in der GN-Fotogalerie
hd Schüttorf. Auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2011 konnte die Reservistenkameradschaft (RK) Schüttorf am Sonnabend während ihrer Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Beckers Bierstuben“ zurückblicken. Zahlreiche Aktivitäten zeugten von der hohen Leistungsbereitschaft der Schütttorfer Reservisten, betonte Vorsitzender Alfred Rademaker. Unter anderem hatten sie teilgenommen am Schulschießen mit Handwaffen der Bundeswehr und dem Schießwettkampf um den „Ems-Vechte-Pokal“ mit zahlreichen Manns
BETRIFFT: Badepark Bad Bentheim
Mit Interesse verfolge ich die Leserbriefe bezüglich des Badeparks. Über die Finanzlage der Stadt Bad Bentheim bin ich nur aus der Zeitung informiert und kenne mich nicht aus. Ich weiß aber, dass meine Kinder mittlerweile lieber ins Hallenbad nach Nordhorn oder zum Linus nach Lingen fahren.
Da ich mehrere Kinder habe, die in verschiedenen Schwimmunterrichten waren, habe ich Vergleichsmöglichkeiten. Die Kräfte des DLRG sind ohne Ausnahme alle sehr freundlich und b
Für knapp vier Millionen Euro baut die Schüttorfer Wanning-Gruppe ihr Logistikzentrum an der Autobahn 30 in Rheine weiter aus. Die seit 2000 bestehende „A30-Logistic“ wächst damit um weitere 6500 auf insgesamt knapp 18000 Quadratmeter Nutzfläche. Das über 110 Jahre alte Schüttorfer Familienunternehmen Wanning steht seit 2009 auf den drei Säulen Wanning-Spedition, Löwen-Logistik und A30-Logistic.
Von Rolf Masselink - Schüttorf/Rheine. „Über uns liest man nicht viel“, sagt Unternehmenschef Gerhard Wanning und meint es positiv: „Allzu viel haben wir wohl nicht falsch gemacht.“ Der Familienbetrieb, den er inzwischen gemeinsam mit Sohn Holger und Tochter Nicole führt, wächst eher im Stillen und gilt bei namhaften Großunternehmen seit langem als kompetenter und verlässlicher Logistikpartner. Entstanden aus einem reinen Speditionsbetrieb mit langer Familientradition, hat Wanning früh auf Diver
Von Susanna Austrup - Ein kleines Püppchen in einem roten Rock, auf seiner Brust prangt ein gelber Stern. Hinter diesem Spielzeug verbirgt sich ein erschütterndes Stück Geschichte. Solch eine Puppe wurde zur Nazizeit nur an Juden verkauft. In den von Deutschen besetzten Ländern wurden damals zuerst alle jüdischen Beamten entlassen, bald darauf immer mehr Berufe für Juden verboten. Auch jüdische Geschäftsleute und Direktoren verloren ihre Geschäfte und Arbeit. „Ein belgischer Spielzeugfabrikant d
2,00 € Ermäßigung für GN-Abonnenten!
Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell!
Kommentare
-
„Staat darf Familien nicht trennen“
Ich hätt´s nicht besser sagen können.
-
Ein neues Museum fast geschenkt
Der Stifter sollte darüber nachdenken, ob er nicht früher die Mitarbeiter seines Unternehmens hätte besser bezahlen sollen und nicht, wie geschehen
-
Starker Auftritt für den Bahnanschluss
Natürlich darf man skeptisch sein, was die Reaktivierung des SPNV angeht. Doch die Überlegungen sind schon sehr weit gediehen. Ich stimme meinen Vor
-
„Staat darf Familien nicht trennen“
Die wirklich armen Kinder haben zu leiden. Allerdings nicht in erster Linie unter den Behörden, sondern unter der Familie, die sich gesetzeswidrig Ve
-
Eintrachts Weg in die Insolvenz ist geebnet
Es ist einfach nur noch lächerlich wie Personen hier auf einem Verein mit so großer Geschichte herumhacken! Jetzt lasst euren Neid beiseite (das ist
>>> mehr Leserkommentare